„Einfache Sprache“ – demokratische Sprache

Öffentliche Einrichtungen müssen ihre Homepages in Zukunft in einfacher Sprache anbieten. Und die Freien Träger tun gut daran, das auch zu machen.

Aber warum? Es gibt 7,5 Millionen funktionale Analphabeten. Das sind Menschen, die nicht oder sehr schlecht lesen und schreiben können. Und es gibt 13 Millionen mit schwacher Lesekompetenz. Zusammen über 20 Millionen Menschen in Deutschland. Die können nur Texte verstehen, die einfach sind. Deshalb „einfache Sprache“. Und deshalb ist die einfache Sprache auch die demokratische Sprache.

Aber es ist nicht einfach, sich daran zu gewöhnen, einfache Sprache zu schreiben. Ich muss kurze Sätze schreiben. Und ich soll keine unbekannten Wörter verwenden. Oder sie erklären.

Wie kann man einfache Sprache lernen? Es gibt ein gutes Hilfsmittel. Der LIX Rechner hilft zu prüfen, wie schwer ein Text ist.

LIX-Rechner von Psychometrica.de

Ähnlich funktionert ein anderer Rechner. https://fleschindex.de/berechnen
Beides mal wird angegeben, wie schwer der Text ist.

Dieser Text hat den LIT Index von 40,9. Es ist ein Text mit niedriger Komplexität. Der Rechner stört sich nicht an dem Wort Komplexität. Komplexität meint, wenn viele Dinge miteinander verwoben sind. Der Rechner bewertet die Länge von Sätzen.

Der Fleschindex ist 65. Er bewertet die Lesbarkeit. 65 ist gut lesbar. Der beste Wert ist 100.

Wollen Sie auch einmal versuchen, einfach demokratisch zu schreiben?